Hallo zusammen,

unsere nächste Outdoor-Sport-Schlemmer-Entdeckertour steht an! Diesmal geht es auf die Wanderwege der Harburger Berge. Schließlich hat ihr euch in unserer Umfrage ein Wanderwochenende gewünscht. Dies hier ist quasi das Testevent –  direkt vor den Stadttoren Hamburgs und doch in einer ganz anderen Welt. Von der S-Bahn Neuwiedenthal aus werden wir eintauchen in alte Buchenwälder, malerische Dörfer und Heideflächen. Hier die knallharten Fakten:

WAS? Wandern in den Harburger Bergen

WANN? 22.09.2019 ab den späten Vormittag (genaueres zum Treffpunkt erfahrt ihr ca. eine Woche vor den Tour)

WIE WEIT MUSS ICH DA DURCH DIE GEGEND LATSCHEN? Ca. 13 Kilometer. Die vergehen dank der abwechslungsreichen Landschaft und der versprochen gemütlichen Pausen aber wie im Flug. Die reine Gehzeit beträgt ca. 3-4 Stunden. Aber wie gesagt- wir gehen es gemütlich an.

UND WIE VIELE HÖHENMETER MUSS ICH HOCHKEUCHEN? Gar nicht so viele wie ihr denkt. Die Gegend heißt zwar Harburger BERGE, aber soo hoch sind die auch wieder nicht. Flachlandtirol halt. Ein kleines bisschen Kondition und Trittsicherheit wäre aber nicht verkehrt 😉

WO LAUFEN WIR DENN UNGEFÄHR LANG? Start ist an der S-Bahn Station Neuwiedenthal (ca. 25 Minuten vom Hamburger Hauptbahnhof bzw. mit dem überregionalen Bahnverkehr mit Umsteig in Hamburg-Harburg gut erreichbar). Von dort gehts in den Wald. Halbzeit ist in Rosengarten-Ehestorf (das kennen die meisten von euch sicherlich als das Dorf mit dem Kiekebergmuseum und dem Wildpark Schwarze Berge). Dort ist auf jeden Fall eine Rast auf dem Kiekeberg mit Blick über die Baumwipfel bis nach Hamburg garantiert. Anschließend geht es am Wildpark vorbei wieder in den Wald, der sich schließlich zu den Heideflächen rund um den Falkenberg öffnet. Von dort aus gelangen wir wieder direkt zum Ausgangspunk.

WER? Alle, die sich die angesprochen bzw. von den letzten drei Punkten nicht abgeschreckt fühlen und Lust auf einen schönen Tag in der Natur haben: Familien, Jugendliche und junge Erwachsene sowie junggebliebende Erwachsene aus Hamburg und von sonst Überall.

ANMELDUNG? Ja! Umbedingt und aus organisatorischen Gründen bis zum 15.09.2019 mit diesem Online-Formular!

WAS NOCH? Im Ehestorf hätten wir die Möglichkeit, eine längere Wanderpause einzulegen und das Freilichtmusuem am Kiekeberg anzuschauen (auf eigene Kosten, Eintritt unter 18 Jahren oder ab GdB 80 frei). Aber wir wollen euch nicht zum Museumsbesuch verdonnern, sondern euch die Wahl lassen. Deshalb bitten wir euch, das entsprechende Feld im Anmeldefomular auszuwählen – je nachdem, wie das Ergebnis ausfällt, entscheiden wir kurzfristig.

Und falls ihr immer noch nicht überzeugt seid, hilft euch bestimmt unser exklusiver BLICK IN DIE GLASKUGEL:

Ein Blick in die Glaskugel: Wie wir denken, wie der Wandertag abläuft:

1. Unsere 2. Jugendleiterin Nele hat sich für eine Weile ins kalte Kanada verschanzt. Während die Wandergruppe gegen Mittag aufbricht, träumt sie von süßen, muskelösen Kanadiern in Holzfällerhemden. Wir haben es ja immerhin mit einer Zeitverschiebung von 8 Stunden zu tun. Aber gedanklich ist sie ganz bei uns und unterstützt uns mental.

2. Ganz anders unsere 1. Jugendleiterin Ines. Die hält eine Wandertour vor den Toren Hamburgs für Pillepalle und macht lieber eine ordentliche Alpenüberquerung. Zum Zeitpunkt unseres Aufbruchs hat sie bereits 15 km und 1000 Höhenmeter hinter sich und gönnt sich ihren ersten Kaiserschmarrn auf der Hütte. Natürlich als kunterbunter Paradiesvogel mit Tendenz ins Neongrüne.

3. Ihr fragt euch gerade, wer euch denn jetzt den Weg weist bzw. euren Nachwuchs beaufsichtigt, wenn Jugendleiterin 1 und 2 in fernen Gefilden weilen? Keine Panik, Laura hält die Stellung. Und nicht nur das, sie ist auch schon mustergültig vorbereitet. Nachdem sie bei der Radtour ganz schlechte Erfahrungen mit dem GPS-Gerät gesammelt hat, schwört sie dieses Mal hoch und heilig auf eine stinknormale Wanderkarte. Und noch besser: Sie ist die Strecke bereits im Juli probegelaufen, um unnötige Überraschungen zu vermeiden. Ein paar Impressionen hat sie auch schon mitgebracht.

 

4. Die Wandergruppe ist bunt gespickt mit genervten Pubertieren, dessen Eltern, ein paar gutgelauten Twentysomethings und ein paar rustigen (Fast-) Rentnern, die für treue Dienste bei den alljährigen Fahrradtouren und co ehrenweise einen Teilnehmerschein bekommen haben.

5. Bekanntermaßen müssen ja bei jeder Aktion neue Gebärden gelernt werden. Heute im Programm: Wandern, Berge, Natur und selbstverständlich die Gebärde für „völlig fertig“ und „Pause!“

6. Nach dem ersten Berg würde Nele sich wahrscheinlich ein Sauerstoffzelt wünschen. Aber wie gesagt, sie hat sich ja nach Kanada verschanzt und träumt mittlerweile von reizenden, schmusigen Grizzly-Babys (s. Punkt 1).

7. Nach ca. 2 Stunden Wandern haben wir das Zwischenziel erreicht: Die Kaffee-Kuchen-Eis-Pause. Es werden nette Gespräche geführt. Eltern schnacken darüber, wie sie ihre Pubertiere am besten im Zaum halten. 14 ist halt recht ’n schwieriges Alter. Wir kennen das, wir waren auch mal so jung.

8. Für außerschulische Bildung muss natürlich auch gesorgt werden. Umweltwissenschaftlerin Laura kennt hier von Beruf wegen jeden Baum persönlich und doziert ungehört vor sich hin.

9. Am frühen Abend nährt sich die Gruppe dem Ziel und schickt verschwitzt-fröhliche Selfies an Nele, die gerade genüsslich ihre Haferflocken mit Milch schnabuliert und lecker Kaffee trinkt. Ines denkt derweil noch lange nicht ans Ausruhen – der Tag ist noch lang genug für ein paar Gipfel.

10. Geschafft – das Ziel ist erreicht. Alle sind müde, aber auch total glücklich und stolz auf ihre Leistung.

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