Am Mittwoch, den 26. September 2018 um 23.50 Uhr strahlt der NDR die halbstündige Sendung „7 Tage … taub“ aus.

Was für die 24-jährige Antonia und die 23-jährige Bella Alltag ist, ist für die meisten Menschen ist das unvorstellbar. Seit ihrer Geburt sind die beiden taub. Ihre Muttersprache ist die Deutsche Gebärdensprache. Taub zu sein ist für sie jedoch kein Handicap. Antonia studiert an der Uni Hamburg Psychologie, Bella studiert Pädagogik. Tagsüber lernen die beiden im Hörsaal, abends treffen sie sich mit Freunden in der WG-Küche oder gehen ins Theater. „Ich werde oft gefragt, ob ich Musik vermisse“, erzählt Antonia. „Aber wie kann ich Musik vermissen, wenn ich sie nicht kenne? Es macht mich nicht traurig, dass ich keine Musik habe. Meine Identität ist ganz klar: Ich als tauber Mensch. Das ist ein Teil von mir, mit dem ich groß geworden bin und mit dem ich kein Problem habe.“ (…)

 

Die „7 Tage“-Autoren Lisa Wolff und Henning Wirtz ziehen für eine Woche in Antonias Gehörlosen-WG ein und erleben einen spannenden Rollentausch. Wie ist es, in einer Welt zu leben, deren Sprache man nicht versteht? Was denken und fühlen gehörlose junge Menschen? Und wie schwer kann das gegenseitige Verstehen manchmal sein? „7 Tage…taub“ ist ein Film über Vorurteile, über Perspektivenwechsel und über Akzeptanz.

Quelle: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/7_tage/7-Tage-taub,sendung819686.html