„Wann sind wir endlich da?“ – Das war mit Abstand die meist gestellte Frage, die mir während der fünfstündigen Zugfahrt zur Harry Potter Ausstellung nach Potsdam, gestellt wurde. Hätten wir doch bloß Flohpulver dabei gehabt… Doch nun zum Anfang. Am frühen Freitagmorgen versammelten sich 15 verschlafene aufgeregte Harry Potter Fans vor dem Reisezentrum am Hauptbahnhof, um die lange Anreise gen Potsdam anzutreten. 

Glücklicherweise verlief die fünfstündige Zugfahrt problemlos und alle Anschlusszüge wurden erreicht, so dass wir gegen 13.30 Uhr in der Jugendherberge aufschlugen. Dort angekommen wurden zunächst die Zimmer verteilt und bezogen. Viel Freizeit blieb uns nicht, denn bevor wir zur Ausstellung gingen, mussten unsere hungrigen Mägen gefüllt werden. Bei einem nahe gelegenen Italiener verspeisten wir genüsslich Pizza, Pasta und Schnitzel und fuhren gestärkt vom Essen erwartungsvoll mit dem Bus zum Filmpark Babelsberg. 

Zwischen den zahlreichen Harry Potter Plakaten hing dieses hier und wurde direkt kritisch unter die Lupe genommen: „Ein Dementor ohne Umhang.“

Um 17 Uhr war Einlass zur Harry Potter Ausstellung und wir mussten uns dafür in die richtige Schlange einreihen. Drinnen angekommen ging alles ganz schnell. Unsere Jacken wurden an der Garderobe abgegeben und dann durften wir ganz alleine als Gruppe in die Ausstellung hineingehen. Bevor wir in die Ausstellung gehen durften, mussten wir einige Fragen aus dem ersten Harry Potter-Film, wie zum Beispiel: „Was sieht Harry in dem Spiegel von Nerhegeb?“ oder „Welche magischen Schutzvorkehrungen wurden unternommen, um den Stein der Weisen zu beschützen?“ beantworten. Plötzlich ruckelte es an der Eingangstür und eine Teilnehmerin erhielt den Auftrag, die Tür mit „Alohomora“ zu öffnen. 

Im Vorraum begegneten wir dem Sprechenden Hut. Dort hatten einige Teilnehmer die Möglichkeit gehabt, sich den Sprechenden Hut aufsetzen zu lassen. Vorher wurde man natürlich gefragt, was sein/ihr Lieblingshaus ist und alle Teilnehmer ihr Wunschhaus auch bekommen. 😉 

Als die Zeremonie mit dem Sprechenden Hut vorbei war, ging es in die eigentliche Ausstellung. Ganz am Anfang erwartete uns der Hogwarts Express und im Anschluss die Original-Requisiten aus den Harry Potter Filmen:

 

Nach gut einer Stunde und vielen beeindruckenden Requisiten und Interaktionen (Quidditch oder schreienden Alraunen) war die Ausstellung vorbei und einige schossen noch Erinnerungsfotos oder kauften sich ein Souvenir aus dem Giftshop. 

Im Anschluss ging es wieder zurück zur Jugendherberge, um Abendbrot zu essen und den restlichen Abend mit Brett- und Kartenspielen, sowie Tischtennis und Billard ausklingen zu lassen. Am nächsten Tag ging es bereits wieder nach Hause. Die Heimreise verlief – Gott sei Dank – wieder ohne Probleme, so dass wir um 16 Uhr zurück in Hamburg waren. Uns allen hat der Ausflug Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf die nächste gemeinsame Aktion. 🙂  

Fotos: Nele Möller, P.D. 

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