Kleine und große Fans des kleinen Vampirs trafen sich am Sonntagnachmittag bei bestem Wetter vor dem Eingang des Ernst Deutsch Theaters, um sich das Theaterstück „Der kleine Vampir“ anzusehen.

Bevor wir in der Gruft (aka. Theatersaal) Platz nehmen durften, wurden die Jacken zur Garderobe gebracht, Sitzkissen abgeholt und die Theaterkarten von Ines an die Kinder verteilt. Um 14.50 Uhr war Einlass und gespannte Kinderaugen (und Erwachsenenaugen) blickten gen Bühne. Einige waren sogar ganz ungeduldig und fragten ständig, wann es doch endlich losginge. Nach zehn Minuten Wartezeit war es endlich so weit: der Saal verdunkelte und in den nächsten 90 Minuten lernen wir Anton Bohnsack kennen – ein Einzelkind, der in seinem Zimmer auf das Vampirkind Rüdiger von Schlotterstein trifft. Die beiden Jungen sind sich auf Anhieb sympathisch und freunden sich an. Rüdiger zeigt Anton auch sein Zuhause auf dem Friedhof, wo die beiden Jungen auf den fiesen Friedhofswärter Geiermeier treffen, der die Vampire von ihrem Zuhause vertreiben möchte. Später lernt Anton noch die weiteren Familienmitglieder der Vampirbande kennen. Dazu gehören Rüdigers kleine Schwester Anna, die sich in Anton verknallt hat und sein älterer Bruder Lumpi, sowie deren Tante Dorothee. Im weiteren Verlauf der Geschichte möchten Antons Eltern Rüdiger gern kennenlernen und bitten Anton ihn einzuladen. Anton zögert und beschließt daraufhin seinen Klassenkameraden Udo zu beauftragen, der sich als Vampir verkleidet. Blöderweise erkennt Antons Vater Udo und stellt Anton zur Rede. Daraufhin starten sie einen neuen Versuch Rüdiger einzuladen, der dieses Mal auch gelingt. Und so lernen Antons Eltern die gesamte Vampirbande kennen und verjagen gemeinsam den fiesen Friedhofswärter Geiermeier.

Nach dem Theaterstück verließen glückliche Kinderaugen die Gruft. Es wurden alle Jacken abgeholt und auf Wiedersehen gesagt. Man fühlte sich inzwischen schon selbst wie ein Vampir, denn draußen war es so durch die strahlende Sonne so hell, dass man ein paar Minuten brauchte um sich erst wieder daran zu gewöhnen.

Foto: Nele Möller

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