Wie macht man am besten Teenager (oder Pubertiere) – insbesondere Jungs – für eine kurze Zeit glücklich? Richtig geraten, man geht mit ihnen für zwei Stunden zum Paintballspielen in Hamburg-Bramfeld.

Nach einem chaotischen Start (Ausweise zusammensuchen, Einverständniserklärung abgeben) gab es zunächst eine Sicherheitseinführung. Dabei wurde einmal der Umgang mit dem Markierer (Waffe) gezeigt, wie man es entsichert (und selbstverständlich, wie man es auch wieder sichert), worauf man besonders achten sollte und das Wichtigste: wie man damit schießt. Das heißt, dass man beispielsweise nicht unbedingt ins Gesicht schießen sollte, aber falls die Farbe doch durch die Schutzmaske zum Mund gelangt: „Schmeckt zwar scheiße, kann man aber essen, da die Farbkugeln mit Lebensmittelfarbe gefüllt sind.“ (was für eine beruhigende Information). Im Anschluss wurden zwei Spielvarianten erklärt. Bei der ersten Spielvariante teilt man sich in zwei Teams auf und jeder geht zu seinem Startbereich – in unserem Fall waren Startbereiche jeweils zwei Burgfestungen. Dort beginnt das Spiel und Ziel des Spiels ist es, alle Spieler des gegnerischen Teams abzuschießen. Das Team, wo die meisten Spieler „überleben“ gewinnt. Bei der zweiten Variante Capture the Flag gibt es eine Flagge, die sich auf dem Feld befindet. Man teilt sich wieder in zwei Teams auf. Ziel des Spiel ist es, dass die Flagge in einen Startbereich von einen der beiden Teams gebracht wird. Das Team, das die Flagge zuerst in seinen Startbereich bringt, gewinnt.

Anschließend wurde die Gruppe in zwei Teams aufgeteilt und jeder musste seine Ausrüstung abholen. Dabei wurden die Schutzmasken aufgesetzt und die Markierer startklar gemacht. Danach ging es einen Stockwerk tiefer in die Paintballhalle Flag Attack. Nach einer kurzen Besprechung konnte das Paintballspielen endlich losgehen.

Nach mehreren Spielrunden gab es eine erste Verschnaufpause für die Spieler. Dazu gingen wir wieder nach draußen, nahmen unsere Masken ab und tranken einen Schluck. Einige Spieler füllten auch Luft in ihren Waffen nach, um die Schießkraft der Farbkugeln wieder zu erhöhen. Nach ca. 5 Minuten stellten wir fest, dass wir einen Spieler auf dem Feld vergessen hatten. Nun holten wir auch den letzten Spieler zu uns und auch er durfte eine kurze Pause machen, ehe es wieder weiterging.

Um 15 Uhr war die Spielzeit vorüber und die Masken wurden wieder abgenommen. Zu Vorschein kamen verschwitze und glückliche Gesichter von Teenagern. Nach dem die Markierer zurückgebracht worden sind, gab es von einigen die Rückmeldung, dass wir nächstes Jahr unbedingt wieder Paintball anbieten sollten und dass sie die Aktion total cool fanden. Das motiviert natürlich. Ich würde sagen: Mission accomplished. 🙂

Hier ein paar Impressionen vom Paintball:

Fotos: C.D. 

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