Es war einmal ein kalter Spätnachmittag, Schneematsch lag auf dem Boden, hektische Menschen tosen umher, die Temperatur näherte sich dem Minusbereich und inmitten des Trubels trafen sich rund 20 Leute vor dem Ernst Deutsch Theater, um sich das diesjährige Weihnachtsmärchen „König Drosselbart“ anzuschauen.

Nach dem Verteilen der Theaterkarten ging es los mit der Vorstellung. Der Saal verdunkelte und aus den fröhlich schnatterten Kindern und Erwachsenen wurden plötzlich stille Leute. Ihre gespannten Blicke richteten sich in Richtung Theaterbühne, wo die schöne, rebellische Königstochter von ihren Eltern erfuhr, dass sie bald den König Drosselbart heiraten soll. Doch von dieser Idee ist die Königstochter alles andere als begeistert und lehnt es ab, König Drosselbart zu heiraten. Den Eltern bleibt anschließend nicht anderes übrig als ihre Tochter mit dem Bettelmann fortzuschicken. Im Laufe der Geschichte findet sich die Königstochter mit ihrem Schicksal ab und arbeitet zuletzt als Köchin in der Küche eines Königs. Was niemand weißt: der arme Bettelmann ist König Drosselbart. Und so kommt es, dass die Königstochter am Ende doch König Drosselbart heiratet und von fortan ein glückliches Leben führen.

Im Anschluss der Theateraufführung wünschten uns die meisten frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr und wer die Türschwelle in Richtung Ausgang des Theaters betrat, dem erwartete ein kleines Wunder: Schnee fiel vom Himmel herab. Frau Holle hatte wohl auch gute Laune gehabt.

Wir freuen uns schon auf den Theaterbesuch im nächsten Jahr und werden uns „Rapunzel“ ansehen.

Wie uns der Theaterbesuch im letzten Jahr gefallen hat, kannst Du hier nachlesen: Hänsel und Gretel

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