Bereits zum vierten Mal in Folge suchten Stadtmenschen das idyllisch gelegene Bauernhof der Familie Droßmann auf. Mit dabei waren diesmal 10 Familien, inklusive Nele und Ines von der Jugendgruppe im BdS e.V., sowie Ingrid Roth und Wolfgang Schulz von der Elbschule.

Die Anreise verlief etwas hektisch: Wer schläft in welchem Zimmer? Wo genau befinden sich die Zimmer? Ein wildes Durcheinander und Mitten im Chaos sitzt die Familie Droßmann beim Essen. Sie haben sich bestimmt gedacht: „Komische Stadtmenschen – bringen ganz viel Zeug mit und machen noch Lärm dazu.“ 

Nachdem sich alle eingenistet haben, ging es entspannt mit einer großen Runde Kaffee und selbstgemachten Kuchen weiter. Beim Kaffeetrinken gab es ein neues Highlight: eine Milchschaummaschine. Davon waren die Erwachsenen besonders angetan. Währenddessen machten die Kinder und Jugendlichen den Hof unsicher. Dabei waren beliebte Treffpunkte das Kaninchengehege, die Pferde im Stall, die zwei Trampoline auf dem Hof und die Go-Karts. 

Um 15 Uhr gab es eine kleine Vorstellungsrunde der Familien, anschließend eine Einführung in die Hof-Regeln von Bärbel Droßmann und zu guter Letzt erfolgte die Gruppeneinteilung. Die erste Gruppe ging mit Lothar Droßmann zum Angeln, während die zweite Gruppe mit Bärbel und ihrer Tochter zum Reiten gingen.

Schöne Gespräche untereinander durften auch nicht fehlen und das kam definitiv nicht zu kurz. Die Eltern tauschten untereinander Erziehungstipps aus, andere wiederum verkrochen sich im Strandkorb und führten tiefsinnige Unterhaltungen. Die Kinder tobten lautstark auf dem Bauernhof und hatten ihren Spaß – wo sonst darf man heutzutage noch laut sein, ohne, dass die Nachbarn gleich klingeln? 

Das Licht wurde kurz vor 2 Uhr von den letzten zwei Stadtmenschen ausgemacht. Na ja, fast. Der Jüngere musste der Älteren erst einmal darauf hinweisen, dass es vielleicht doch gar nicht so verkehrt wäre, die brennenden Teelichter auf dem Tisch auszublasen. Gut aufgepasst! Und in diesem Sinne ging ein schöner Spätsommerabend zu Ende.

Kaninchenfütterung auf „Spezialart“

Die letzten Morgenstunden wurden – nebst einem schmackhaften Frühstück mit Resten vom Vorabend – mit einer Partie „Machi Koro“, einem Kartenspiel, welches den Spielen „Die Siedler von Catan“ und „Monopoly“ sehr ähnelt, genossen. Für die etwas Jüngeren der Truppe durfte eine letzte Kaninchenfütterung mit Löwenzahn auf Spezialart (s. Foto) auch nicht fehlen. Lediglich einige Reiter blieben etwas länger auf dem Hof, um noch einen gemeinsamen Ausritt zu genießen.

Ich weiß nicht, ob das Wort legendär schon passend ist, aber das diesjährige Bauernhofwochende war einfach unglaublich schön. Selbst die dicken Augenringe und der Schlafmangel am Sonntagmorgen waren es Gold wert.

Vielen Dank an die ElbschulEltern, sowie an Ingrid Roth und Wolfgang Schulz von der Elbschule, die zusammen mit uns das Projekt auf die Beine gestellt haben!

Wir von der Jugendgruppe freuen uns schon auf das Bauernhofwochenende im nächsten Jahr! 🙂

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